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Die Linse



Ein Interview.

 

Die Linse

 

Die E-Gitarre auf dem Schoß, die Füße am Pedal: Auf der Bühne sitzt „Die Linse“ auf einem Hocker und verzaubert das Publikum mit Gesang, Beatboxing, Gitarrensounds und außergewöhnlichen Texten. Hinter „Die Linse“ steckt aber eigentlich Patricia Ziehn aus Hildesheim. Geboren ist die heute 25-Jährige Studentin in Plauen, ihr gefühltes Zuhause liegt aber eher in Braunschweig und Berlin. Am liebsten ist Patricia allerdings unterwegs. Zu ihrem Weg durch das Leben und die Musik haben wir ein kleines Interview geführt.

 

Patricia, wann hast Du angefangen, Musik zu machen?

 

So ganz genau weiß ich das natürlich nicht mehr, aber ich wurde zum Beispiel zur musikalischen Früherziehung geschleift. Mit der selbstgeschriebenen Musik fing es so an: Eine Freundin hatte auf ihrer 7. Geburtstagsparty eine Jamsession angeordnet – da habe ich auf dem Keyboard mein erstes „Lied“ „komponiert“.

 

Wer hat dich damals inspiriert, als du mit der Musik angefangen hast und wer inspiriert dich jetzt? 

 

Früher: Ganz ehrlich, damit würde ich meine musikalische Glaubwürdigkeit auf ewig kompromittieren. Aber als Kind kann man sich ja glücklicherweise von beinahe allem inspirieren/faszinieren lassen, deswegen ist das vielleicht auch gar nicht wichtig.

 

Jetzt: Menschen, denen es ganz um das was sie tun geht und nicht um Außenwirkung oder Erfolg. Den Komponisten Moondog mag ich zur Zeit sehr gerne.

 

Warum machst du überhaupt Musik?

 

Groupies & Drogen.

 

Nein, im Ernst, puh! Ihr habt mich mit der Frage echt zum Nachdenken gebracht, aber die Antwort ist nicht in kurze, knackige Textform zu bringen. Musik ist eben das, was ich mache, wenn man mich lässt.

 

Gibt es einen besonderen Ort, an dem du schon mal aufgetreten bist?

 

Mit großen Namen kann ich nicht aufwarten, höchstens mit Gigs an ein wenig ungewöhnlichen Orten. Letzten Sommer hab ich zum Beispiel bei einem Mini-Festival auf einem von Maisfeldern umgebenen Bauernhof gespielt.

 

Welches war dein schönstes Erlebnis mit der Musik?

 

Mein erster Auftritt mit meinem Soloprogramm war wahnsinnig. Lieder schreibt man ja nicht nach Konzept, die kommen eben irgendwie aus einem raus. Und dass Leute kommen, um sich das anzuhören (und es ihnen womöglich auch noch gefällt!) war eine irre Erfahrung, und ist es auch bei jedem Konzert wieder.

 

Du bist viel unterwegs, du studierst und hast ein Soloprogramm. Wie viel Zeit bleibt da noch für andere Hobbys? 

 

Immer weniger. Ich bin gerade eher minimalistisch unterwegs. […] Im Sommer spiele ich gern Ultimate Frisbee.

 

Wie bist du auf den Namen „Die Linse“ gekommen?

 

Bin ich überhaupt nicht, das war jemand anders.

 

Du bist vor kurzem erst von Berlin nach Hildesheim gezogen. Was vermisst du an der heute oft sehr „gehypten“ Bundeshauptstadt?

 

Es gibt einiges an der Stadt, was ich echt nicht vermisse. So ist sie zum Beispiel laut, dreckig, riesig und vieles mehr – die Liste ist lang. Aber in Berlin gibt es eine ganz besondere Atmosphäre, einen kollektiven Drive, der einem das Gefühl gibt dass alle im selben Boot sitzen und alles möglich ist.

 

Hast du eine kurze Aussage zum sofaa für uns?

 

Sessions können echt in die Hose gehen, und wenn sie funktionieren steht eine gute Organisation dahinter, gute und faire Musiker und die Unterstützung vom Publikum. Dazu, dass bei sofaa die Stimmung so gut ist und die Sache läuft, tragen alle bei und der Abend hat Spaß gemacht.

 

Möchtest du sonst noch etwas sagen?

 

Don’t stop the music, SofaistInnen!

 

Vielen Dank an Patricia Ziehn für das Interview! Vielleicht bis zum nächsten sofaa!

 

Weblinks

www.linse.bandcamp.com

Facebook

Soundcloud

 

 

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Bewertung: 5.0/5 (3 Bewertungen)
Die Linse, 5.0 out of 5 based on 3 ratings

Kommentare

  1. Pingback: sofaa in Neustadt- Jamsessions - Live-Musik

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